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Der Decision-Landing-Ansatz

Decision Landing setzt bei wichtigen Unternehmensentscheidungen an, wenn noch nicht klar genug ist, was entschieden wird, Verbindlichkeit unsicher bleibt oder Druck entsteht und bereits Vereinbartes wieder auf den Tisch kommt.

Der Ansatz bleibt praktisch: einordnen, wo die Entscheidung Unterstützung braucht, festlegen, wie viel davon sinnvoll ist, und eine Entscheidung hinterlassen, die ohne dauernde Nacharbeit getragen werden kann.

So ist die Arbeit aufgebaut

Zwei Leitfragen strukturieren die Arbeit:

  • Wo steht die Entscheidung gerade?

  • Wie viel Unterstützung ist tatsächlich sinnvoll?

So bleibt die Arbeit fokussiert und wird nicht größer, als die Entscheidung es erfordert.

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Decision Moments

Die drei Momente zeigen, wo eine Entscheidung gerade Unterstützung braucht. Sie sind keine feste Abfolge.

FORM

Die Entscheidung ist noch nicht klar genug, um getroffen zu werden.

COMMIT

Die Entscheidung ist getroffen, aber noch nicht verbindlich genug, um Verhalten zu verändern.

HOLD

Die Entscheidung steht unter Druck und muss gehalten oder bewusst neu geöffnet werden.

Die Arbeit kann an jedem dieser Momente beginnen.

Art der Unterstützung

Der Umfang richtet sich danach, was die Entscheidung braucht.

Die Frage lautet nicht, was zusätzlich möglich wäre.

 

Nicht jede Situation braucht denselben Eingriff. Manchmal geht es um eine einzelne Entscheidung. Manchmal wiederholt sich ein Muster. Manchmal braucht es klare Regeln dafür, wie Entscheidungen getroffen, getragen oder wieder geöffnet werden.

 

Decision Interventions

Für einzelne Entscheidungen, die unklar, exponiert oder instabil sind. Die Arbeit endet, sobald die Entscheidung klar genug ist, um getragen zu werden.

Decision Practice

Für wiederkehrende Entscheidungsmuster in Teams, Projekten oder Organisationen. Die Arbeit bleibt an konkreten Entscheidungen orientiert, hilft aber, ähnliche Probleme künftig früher zu erkennen und zu vermeiden.

Decision Governance

Für Situationen, in denen wichtige Entscheidungen konsistenter gehandhabt werden müssen. Dafür werden einfache Regeln geschaffen: zu Verantwortung, Verbindlichkeit, Grenzen und erneutem Öffnen von Entscheidungen.

 

Der Umfang wird nur erweitert, wenn die Situation es erfordert.

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Decision Landing Map

Die Map zeigt, an welcher Stelle eine Entscheidung Unterstützung braucht.

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Diese Karte ist keine Angebotsübersicht. Sie hilft zu unterscheiden, ob die Arbeit vor der Entscheidung, im Moment der Verbindlichkeit oder später unter Druck ansetzt.

Decision Landing Map

Nutzen Sie diese Karte, um zu lokalisieren, wo die Entscheidung bricht – nicht, um eine Leistung auszuwählen.

FORM

COMMIT

HOLD

Decision

Interventions

Entscheidung ist noch nicht steuerbar

Freigabe ist nicht bindend

Entscheidung erodiert unter Druck

Decision Practice

Fehler in der Formierung wiederholen sich

Bedingtheit wiederholt sich

Drift und Ausnahmen wiederholen sich

Decision Governance

Verantwortung ist unklar

Verpflichtungen werden nicht durchgesetzt

Wiederöffnung erfolgt informell

Diese Karte zeigt, wo Arbeit erforderlich ist – nicht, was Sie kaufen sollen.

Warum diese Struktur existiert

Wenn Entscheidungen nicht sauber geklärt sind, zeigt sich das selten in einem einzigen Ereignis. Es zeigt sich daran, dass dieselben Themen immer wieder zurückkommen.

Vorläufige Regelungen bleiben bestehen. Ausnahmen häufen sich. Verantwortung wird nach oben geschoben, weil unklar ist, was tatsächlich gilt. Mit der Zeit entstehen zusätzliche Abstimmungen, Rückfragen und Diskussionen.

Die Struktur hilft, diese Muster früher zu erkennen und an der Entscheidung selbst zu klären.

Was Sie mitnehmen

Je nach Situation entsteht am Ende:

• eine klar formulierte Entscheidung

• Klarheit über Verantwortung und Entscheidungsbefugnis

• eine eindeutige Abgrenzung dessen, was entschieden ist und was nicht

• geklärte Annahmen, Bedingungen oder offene Punkte

• Klarheit darüber, wann eine Entscheidung erneut auf den Tisch kommen sollte

Ziel ist nicht zusätzliche Arbeit.

Ziel ist, dass klar ist, was entschieden wurde, wer Verantwortung trägt und was daraus folgt.

Nächster Schritt

Alles beginnt mit einer Entscheidung.

Eine Entscheidung mitbringen.

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